Buchtipps

Rüdiger Safranski Goethe und Schiller

Empfohlen von Oliver Fründt

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Nur noch als Taschenbuch erhältlich!

Der Begriff der Klassik verbindet sich ja geradezu mit den beiden Über- und Oberdichtern der deutschen Literatur. Goethe und Schiller konnten vom Temperament her kaum unterschiedlicher sein. Sie waren gleichzeitig Kollegen und Konkurrenten. Entsprechend schwierig und langwierig war ihre Annäherung aneinander. Und dennoch der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!
Rüdiger Safranski beschreibt diesen Prozess, aus dem schließlich eine für beide Seiten wichtige und anregende Zusammenarbeit wurde, in seinem neuesten Buch.
Vor allem haben sie sich auch gegenseitig zu ihren Leistungen angetrieben und zur Weiterentwicklung ihres Werks angespornt. Der leidenschaftliche und ständig kranke Schiller und der eher bedächtige, anscheinend kerngesunde Goethe (letzteres macht bestimmt die viele Grüne Soße in seiner Kindheit) konnten ab einem bestimmten Punkt kaum noch ohne einander sein.
Nach Schillers Tod wollte Goethe noch ein gemeinsam begonnenes Werk abschließen, was ihm jedoch nicht gelang. Und vielleicht hätte er den „Faust“ ohne Schillers Genörgel, er solle doch damit weitermachen, gar nicht geschrieben.

Safranski schreibt so wohltuend klug, unaufgeregt und präzise. Seine Bücher zu lesen, ist immer wieder ein intellektuelles, philosophisches und geistesgeschichtliches Vergnügen. Eine Lust! Und so lohnt sich auch dieses Buch wieder.

Rüdiger Safranski: Goethe und Schiller
Biografie einer Freundschaft
Fischer Verlag, Taschenbuch, Euro 9,99
Bei der Büchergilde leider vergriffen.

Dazu haben wir die beiden größten Köpfe der deutschen Literatur auch als Salz- (Schiller) und Pfeffer (Goethe)-Streuer für Sie da.
Da kann man dann auch beim Essen Spaß mit den beiden haben!
Sanssouci Verlag, Euro 12, 50

Rüdiger Safranski / Goethe und Schiller

Fischer Taschenbuch

9.99 €