Buchtipps

Joseph Lloyd Carr Ein Monat auf dem Land

Empfohlen von Jennifer Lorz

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Der Restaurator Tom Birkin erhält den Job, ein Wandgemälde in einer alten Kirche freizulegen. Diesen Auftrag verdankt er der verstorbenen wohlhabenden Miss Adelaide Hebron, die schon immer wusste, dass sich da mehr unter der Kirchendecke verbirgt.


Er ist nicht der einzige, der von der verstorbenen Dame angeheuert wurde, denn da gibt es noch einen Archäologen namens Charles Moon, der nach einem Leichnam eines Vorfahren suchen soll. Beide Männer werden schnell Freunde.

Während Tom das Wandgemälde Stück für Stück freilegt, wird er auch immer mehr Teil der kleinen Dorfgemeinde. Er bekommt häufig Besuch von Kathy Ellerbeck, der Tochter des Bahnvorstehers, und auch von Mrs. Alice Keach, der Frau des Pfarrers.
Sie interessieren sich beide sehr für Toms Tätigkeit – und Tom interessiert sich immer mehr für die Pfarrersfrau.
Doch mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.


Wie wohl das Wandgemälde aussieht, das Tom freilegt und ob Charles Moon den Vorfahren findet?

All dies erfahren Sie in dieser wunderschönen Geschichte vom Leben auf dem Lande, wo ein junger, vom Krieg gebeutelter Mann das Leben wieder zu schätzen lernt und sich aufs neue verliebt. In eine Frau und in das Leben an sich.


Joseph Lloyd Carr (1912 – 1994) ist auch so eine Entdeckung des Buchmarkts. Carr war zunächst Lehrer, bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte, einen kleinen Verlag für Jugendbücher gründete und acht Romane verfasste. „Ein Monat auf dem Land“ ist die erste Übersetzung ins Deutsche. – Ein wunderschönes Buch: lohnt sich!

Joseph Lloyd Carr / Ein Monat auf dem Land

aus dem Englischen von Monika Köpfer
Dumont Verlag

18.00 €