Buchtipps

Nick Hornby Slam

Empfohlen von Oliver Fründt

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Auch als Taschenbuch erhältlich!

Der neue Hornby ist klasse! Prima spannende und oft lustige Lektüre. Und, na ja, eine ärgerliche Geschichte irgendwie.
Ist doch ärgerlich, wenn die erste Freundin schwanger wird und man ist erst fünfzehn oder so, isn‘t it? Dabei hatte Sam eigentlich andere Pläne und wollte es sowieso anders machen als seine eigenen Eltern, die auch so früh Eltern geworden sind und bis heute das Gefühl haben, sich damit alles und die Zukunft und so versaut zu haben.

Was macht man damit also, wenn es denn anders kommt und schlimmer, als man denkt?

Notfalls bespricht Sam die Sache mit dem Poster von Tony Hawks, dem größten Skateboardfahrer aller Zeiten. Aber das ist auch nicht immer hilfreich…

Slam ist übrigens ein Ausdruck aus der Skateboardfahrenfachsprache. (Tolles Wort, was? Hab ich mir gerade selber ausgedacht.) Wenn ich das richtig verstanden habe, handelt es sich um eine Art Unfall. Und ein Unfall ist das ja auch, was dem liebenswerten Pärchen Sam und Alicia hier passiert ist.

Ich interessiere mich zwar auch nach der Lektüre von „Slam“ noch nicht fürs Skaten. Aber es liegt auf der Hand (bzw. nach einem Slam eben auf dem Arsch – kicher, gacker, lach!!!), dass Skaten sehr gut als Symbol für den Schlingerkurs des Lebens taugt.

Das hätte ich ohne diesen tollen Roman auch nicht gewußt. Danke, Nick Hornby!

Droemer/Knaur Verlag, Taschenbuch, Euro 9,99

Nick Hornby / Slam

Kiepenheuer & Witsch

17.90 €