Der Blog

Das neue Quartal steht vor der Tür

und die neuen Büchergilde-Bücher sind schon da!
26. Juni 2017


Es sind wieder wunderbare Titel ausgewählt worden: der vielbesprochene Roman „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara, „Kraft“ von Jonas Lüscher, mit „Die Geschichte eines neuen Namens“ von Elena Ferrante die Fortsetzung von „Meine geniale Freundin“, der neue Erzählband von Anna Gavalda „Ab morgen wird alles anders“ – und viele mehr!

Das „Paradies der falschen Vögel“ von Wolfgang Hildesheimer hat Monika Aichele großartig illustriert. Es gibt wieder einen Wandkalender ebenso wie ein Kalenderbuch von Mehrdad Zaeri und vier weiteren Künstlern, dieses Mal mit dem Titel „Two of us“.

Und an Kochbüchern tischen wir Leckereien aus „Florenz“, zum Nachtisch „Obst“ oder auch „Kunst mit Torte“ auf – letzteres ein wunderbares Bilderbuch von Thé Tjong-Khing: da gibt es viel zu sehen, zu schauen und zu staunen.

Als Gast stellt sich der Pendragon Verlag vor. Deren tolle Krimis haben wir gleich neben die Kultkrimis der Büchergilde gestellt.
Und vom Membran-Label gibt es wieder weitere tolle und toll günstige CD-Boxen zusätzlich zum Musikprogramm.

Das Büchergilde-Magazin zum 3. Quartal haben Sie ja sicher schon erhalten.

Da kann der Sommer kommen, die Lektüre für lange Abende und schöne Lesestunden ist gesichert – mit den schön gestalteten Büchern der Büchergilde Gutenberg! Viel Spaß!!!


Hier empfiehlt Lisa Schwachoffer Ein wenig Leben

Es kommt noch dicker

Noch ein Krimi passt zum Grüne-Sosse-Tag
20. Juni 2017

Grüne Sosse – wir sehen es – ist nicht nur lecker, sondern auch Ehrensache: Frankfurter Ehrensache!

Und wenn ein Unternehmen in Brandenburg seine Kräuter aus Brandenburg als „Frankfurter Sosse“ überall in Deutschland verkaufen will, dann geht das gleich gar nicht…
Da muss man sich auf einen „Mord mit Grüner Sosse“ gefasst machen. Klar!

Wen wundert es also, dass der Unterhändler dieses Unternehmens in Einzelteilen wieder gefunden wird?

Natürlich führen alle Spuren der Mordkommission nach Oberrad – wohin sonst? Für Sascha und Logo nur ärgerlich, dass ihre Chefin Kommissarin Jenny Becker gerade im Urlaub ist. Denn hier dürfte ausser Spurensicherung auch Intuition äußerst hilfreich sein.
Und das zeigt sich tatsächlich – allerdings auch, dass Jenny selber gründlich und perfide bedroht wird. Ein alter Fall…

Andrea Habeney hat mit „Mord mit Grüner Sosse“ (Conte Verlag, Euro 9,95) einen wirklich spannenden, verzwickten und verzweigten Frankfurt-Krimi geschrieben, der Spaß macht und bei dem am Ende alles anders kommt, als man die ganze Zeit gedacht hat.

(Oliver Fründt)

Hier gibt's den Mord mit Grüner Sosse!

Grüne Sosse mit Schuss

Mord, Totschlag und Rezepte zum Grüne-Sosse-Tag
17. Juni 2017

Jetzt geht es ja bald um die Grüne Soße und den Alle-essen-mit-Weltrekord am 22.Juni… – Das klingt wie in dem wunderbaren Hamlet-Rap von den Wise Guys: „Einer stirbt und alle sterben mit“!

In der schönen kleinen Anthologie „Grüne Sosse mit Schuss“ sind zwanzig prima Kurzkrimis mit zwanzig leckeren Rezepten aus Hessen versammelt. Eine echt nette Zusammenstellung.

Grüne Sosse, Speckkuchen, Frankfurter Rindswurst, Spitzbuwe und andere Spezialitäten kommen in den Geschichten vor und werden manchmal sogar zu Mordwerkzeugen. (Okay, bei einigen dieser „Leckereien“ vielleicht auch nicht anders zu erwarten…)

Die Geschichten spielen in Frankfurt – z.B. die nette kleine Hommage an Kemal Kayanka von Jakob Arjouni („Happy Birthday, Türke“, bei der Büchergilde in der kriminell gut von Philip Waechter illustrierten Ausgabe zu haben!) – aber auch in allen hessischen Weltgegenden um Frankfurt herum: von Bensheim bis Marburg und von Rüsselsheim bis Hanau…

Ein schönes Buch über den Frankfurter Tellerrand hinaus!

Grüne Sosse mit Schuss
20 Krimis. 20 Rezepte aus Hessen
hrsg. von Anne Hassel und Ursula Schmid-Spreer
Wellhöfer Verlag
Euro 12,95

(Oliver Fründt)

Hier kriegen Sie Grüne Sosse mit Schuss!

Der Liberaturpreis 2017 geht an

Fariba Vafi (Iran) für „Tarlan“
12. Juni 2017

Die iranische Autorin erzählt in ihrem Roman die Geschichte einer jungen Frau im Iran, die sich als Polizeianwärterin meldet und ausbilden lässt.

Als Mädchen ist Tarlan sozusagen das unterste Glied in der Familienhierarchie. Sie arbeitet, dient und gehorcht. Um dem zu entkommen, meldet sie sich mit einer Freundin zusammen für die Ausbildung zur Polizistin an. Aber eigentlich will sie schreiben.

Das tut sie auch in dem Ausbildungslager, in dem viele andere junge Frauen sind, die offenbar auch nicht gerade aus dem Wunsch, zur Polizei zu gehen, diese Ausbildung durchmachen. Eine zeichnet, eine andere singt, Tarlan schreibt.
Es herrscht eine familiäre und einigermaßen solidarische Atmosphäre zwischen den jungen Frauen aus verschiedenen Regionen des Iran.

Aber der Alltag in der Kaserne ist bedrückend und öde. Tarlan hält, wie die anderen, einfach die Ausbildung durch. Am Ende ist ihr nur noch klarer, daß sie nicht Polizistin, sondern Schriftstellerin werden wird.


Fariba Vafi, im Iran eine der bekanntesten Autorinnen, erzählt in einer ganz einfachen Sprache von Tarlans Alltag und Träumen, von dem Miteinander der jungen Frauen und ihren Versuchen, sich in diesem grauen Umfeld ihre Würde und innere Freiheit zu bewahren.
Tarlan ist dabei eine so sympathische Hauptfigur, dass sie einem mit ihrer Geschichte und ihren Gedanken sehr ans Herz wächst. Man würde zu gerne wissen, wie es mit ihr weiter geht.


Die Liberaturpreisträgerin wurde durch ein Voting ermittelt, bei dem alle Lesenden mit abstimmen konnten. (Wir hatten in unserem wöchentlichen Literaturkurier am 25.Mai darüber berichtet.) Nominiert waren zehn Autorinnen, deren Bücher im letzten Jahr auf der Weltempfänger-Bestenliste der Litprom standen. Die Gewinnerin erhält einen Geldpreis und eine Einladung zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse.

Dass Fariba Vafi mit „Tarlan“ ausgezeichnet wird, freut mich sehr! Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es war spannend, anregend und toll! Die anderen Bücher auf der Liste waren das auch, aber „Tarlan“ war tatsächlich meine Favoritin.

Fariba Vafi: Tarlan
Sujet Verlag, Euro 19,80

(Oliver Fründt)

Hier können Sie Tarlan bestellen!

Anne Frank-Tag am 12.Juni 2017

Am 12. Juni wäre Anne Frank 88 Jahre alt geworden. In diesem Jahr wird ihr Geburtstag in Frankfurt zum ersten Mal als „Anne Frank-Tag“ gefeiert.
9. Juni 2017

Beteiligt daran sind verschiedene Organisationen und Ämter der Stadt, u.a. natürlich die Bildungsstätte Anne Frank, das Jüdische Museum, der Stadtjugendring.

Sie haben ein Programm mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen zusammen gestellt, das Sie z.B. unter dem Link unten einsehen oder herunterladen können.

Wir halten Anne Franks „Tagebuch“ sowie einige andere Bücher von ihr und über sie bereit.

Das Motto dieses ersten Anne Frank-Tages ist ein Satz aus einer ihrer Kurzgeschichten:

„Wie herrlich ist es, dass niemand eine Minute zu warten braucht, um damit zu beginnen, die Welt langsam zu ändern!“

Als Büchergilde fühlt man sich dem eng verbunden.

Hier können Sie Anne Franks Tagebuch bestellen!

Hier können Sie sich über das Programm zum ersten Anne Frank-Tag informieren.