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Neue Büchergilde Bücher!Robert Menasse, Die Hauptstadt, und andere:

19. Februar 2018

Immer in der Mitte jedes Quartals gibt es ja einige Neuerscheinungen im Programm der Büchergilde Gutenberg.
Dieses mal sind das – und gerade erschienen:

„Die Hauptstadt“ von Robert Menasse. 2017 als bester deutschsprachiger Roman mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet ist „Die Hauptstadt“ tatsächlich ein fabelhaftes Tableau über die Arbeit der Europäischen Kommission, und das heißt vor allem, über die Geschichten und Fährnisse einiger Figuren darin. – Robert Menasse hat das hervorragend recherchiert und meisterhaft erzählt. Ein ganz großer Roman!
(Büchergilde, Euro 22,00; Suhrkamp Verlag, Euro 24,00)

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Bücherfrühstück mit Katja Cassing (Cass-Verlag) und Autorin Nanae Aoyama

Sonntag, 4. März 2018, um 11.00 Uhr

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Mariana LekyWas man von hier aus sehen kann

Unser Lieblingsbuch des Jahres!

Zusammen mit vielen Kollegen haben wir „Was man von hier aus sehen kann“ zum „Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen“ 2017 gewählt. Das liegt vor allem an dem genialen Spagat zwischen Humor und Tragik, zwischen Beiläufigkeit und Schicksalhaftigkeit, den Leky in ihrem Buch meistert!


Mariana Leky lässt Luise, ein junges Mädchen, später eine junge Frau, aus einem kleinen Dorf im Westerwald erzählen. Immer, wenn ihre Großmutter von einem Okapi (diesem unwahrscheinlichen Wesen) träumt, stirbt irgendwer. Das gilt als Wahrheit, als das Buch beginnt. Und somit beginnt jeder im Ort mit seinen Vorbereitungen auf den Tod, als sich ein Okapi-Traum herumspricht.

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Politik gestalten! Plakate von Studierenden der UdK Berlin/ Im Kabinett: Büchergilde Vorzugsausgaben – Ein eigenes Kapitel Buchkunstgeschichte

Ist „die heutige Jugend“ (was für ein schöner, zeitloser Begriff, den jede Generation einmal durchwandert) nicht viel zu unpolitisch, zu sehr nur am Eigenen statt an der Entwicklung der Gesellschaft interessiert, hoffnungslos gefangen in den tausend Banalitäten der sogenannten Sozialen Medien?
Das widerlegt zumindest partiell ein Projekt von Plakatentwürfen, das die Professoren Henning Wagenbreth und Fons Hickmann der Berliner Universität der Künste (UdK) mit ihren Studenten durchgeführt haben. „Das Plakat ist die Waffe der Kunst. Und jede Zeit braucht ihre politischen Plakate.“ schreibt Prof. Fons Hickmann. Fast 100 politische Plakate sind auf diese Anregung hin in den beiden Hochschulklassen im letzten Jahr entstanden, im Siebdruck und Digitaldruck produziert. Man ist nicht nur verblüfft über das große Themenspektrum, in dem erstaunlicherweise (?) die Propagierung der Europäischen Union einen absoluten Schwerpunkt bildet, sondern auch von den manchmal genial einfachen, einfach genialen Lösungen und Bildideen.

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